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01.04.2018

Heute war es wieder soweit. Heute war wieder Wohlfühltag für Friedensfreunde.
Heute ging der Ostermarsch.









Es werden immer mehr Menschen, die gegen Krieg demonstrieren, die keinen Krieg wollen, die nicht wollen, dass Menschen ihre Heimat verlieren oder ihre eigenen Kinder oder Enkelkinder nur noch tot aus dem Krieg zurück kommen.
Immer mehr Menschen sehen Menschen als Menschen und nicht als Schwarze oder Gelbe oder Rote, Muslime oder Christen, einfach als Menschen, egal, welche Hautfarbe oder welche Religion.
So fängt Frieden an, so beginnt er und so kann er weiter getragen werden.

Weltweit sind deutsche Soldaten im Kriegseinsatz, der sich heutzutage Humanistischer Einsatz, Brunnenbau-Einsatz, Ausbildungs-Einsatz für Polizei oder/und Soldaten usw..

Aber das ist es nicht alleine. 
Kurden werden von der Türkei mit deutschen Waffen ermordet.  Heute war auch beim Ostermarsch eine kurdische Gruppe vertreten und auch das war friedlich. 

Deutsche Waffen sind weltweit Tötungsbereit, dafür wurden sie geschaffen. 
Alle 14 Minuten wird ein Mensch mit einer Kleinwaffe von „Heckler und Koch“ weltweit ermordet. 

Es hieß in Deutschland einmal, vor vielen Jahren, ist wohl mittlerweile vergessen worden:
„Von Deutschland darf niemehr Krieg ausgehen.“

Da legen aber die Verantwortlichen diesen Vorsatz sehr willkürlich aus. 
Auch wenn andere Länder mit deutschen Waffen Krieg führen, hat Deutschland mit diesem Krieg zu tun.
Es wäre einfacher, wenn an Waffen nicht so gut zu verdienen wäre. 
Deutsche Rüstungsindustrie verdient mit dem Tod. 

Aber das ist es nicht alleine:

Unser Bildungssystem ist schlecht. Weltweit ist bekannt, dass in Deutschland bei der Bildung die Herkunft eine große Rolle spielt. 
Wer aus der Armut kommt, hat schlechte Chancen, sein Potential entwickeln zu können.
So kann man schon Kindern und Jugendlichen die Zukunftschancen nehmen, sollte man denken.

Aber das geht noch zynischer.
Man schickt einfach Bundeswehrsoldaten in Uniform in die Schulen, ja, selbst in Kindergärten, so als liebe Onkels, und die bieten dann eine Zukunft an. 
Bei der Bundeswehr.
Wissen Sie, dass man ungestraft sagen darf „Soldaten sind Mörder“?

Eine Armee braucht Menschen, auch Soldaten sind Menschen, die töten können. Das lernen die bei der Bundeswehr, sonst kann man sie ja nicht gebrauchen.

Das ist die eine Sache. 
Die andere ist, sie müssen auch bereit sein, sich töten zu lassen.
Peng, aus mit der Zukunft. 

Krieg ist brutal. Da sterben die Menschen nicht einfach, sie krepieren. 
Da können manchmal nur noch Stücke in die Heimat übergeführt werden. 

Das ist Krieg. 
Was bedeutet das eigentlich, wenn sich in Deutschland ein Politiker hinstellt und sagt:
„Wir müssen Deutschland am Hindukusch verteidigen.“
Ist das nicht eine Kriegserklärung?

Und wenn die Menschen vom Hindukusch kommen und hier ihr Land verteidigen. 
Ne, darüber denkt keiner nach, obwohl es naheliegend wäre.
Aber wissen sie, keiner verlässt gerne die Heimat.
Keiner ist gerne Soldat und tötet oder wird getötet.

Aber Menschen fliehen, wenn sie in Gefahr geraten und das geraten sie durch deutsche Waffen, durch deutsche Soldaten, aber auch, wenn Awaksflugzeuge, die mit ihrem Radar Streichholzschachteln erkennen können, an andere, zum Beispiel die USA, die Koordinaten weiter geben und dann dort Menschen ermordet werden. Deutsche Piloten, deutsche Soldaten, deutsche Waffen, deutscher Tod. 

Wer das nicht will, der muss sich für den Frieden aktiv einsetzen. 
Wer Kinder, Enkelkinder und/oder Urenkelkinder hat, der muss sich für den Frieden einsetzen. 
Wer nicht will, dass die gesamte Erde zum Kriegsschauplatz wird, der muss sich für den Frieden einsetzen. 

Nächstes Jahr gibt es wieder einen Ostermarsch. Wieder eine Chance. Wieder ein Nachdenken darüber: Will ich dass es mit Kriegen so weiter geht, oder will ich Frieden für mich und alle, die ich kenne.

Entscheiden Sie sich für den Frieden, der ist fröhlich, der Krieg ist Tod.

Das Thema war Frieden und wird immer Frieden sein. 


Als Kulturschaffende waren heute dabei:

Die Mitsinggruppe "Hand in Hand" bei der der Name Programm ist
Website:
https://naturfreundebonn.de/?page_id=539











"Gerd Schinkel", der wunderbare eigene Antikriegslieder dabei hatte
und  beim Vortragen von dem Bassisten "G.W. Spiller" begleitet wurde,
Website:
https://gerdschinkel.jimdo.com/ 








und die Bonner Jugendgruppe "Generation Z", eine Gruppe, die Zukunftsweisend ist
mit ihrem Engagement, wie sie selbst sagt, "sich kreativ für andere einsetzen", und wenn
man auf ihre Website geht, kann man lesen, was sie schon alles an Preisen gewonnen hat.
"Generation Z", ein Name, den man nicht mehr vergessen darf.
Website:
https://www.generationz-bonn.de/













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