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Königswinter, 17.12.2018

Gestern folgte ich der Einladung einer Freundin, die in einem Orchester, dem „Rainbow Symphony Cologne“ spielt, das in der „AntoniterCityKirche“ ein Konzert gab mit dem Titel:
„Weihnachts Welt Reise“.

Bevor das Konzert begann, zitierte Pfarrer Herzberg, zum Erstaunen von mir Atheistin, Buddha, der, wie er sagte, 500 Jahre vor Jesus geboren wurde.
„An einer Kerze kann man Tausend Kerzen entzünden, ohne dass das Licht schwächer wird.“ (Zitat sinngemäß: Buddha)
So sei es auch mit der Freude. 
Eine angemessene Einleitung für die kommende Musik, die Freude, Lebensfreude vermittelte in einem Maße, wie ich es vorher in einer Kirche noch nicht erlebt habe.

Wenn man die Dirigentin Mary Ellen Kitchens  
beobachtete, sah man eine Lebensfreude, die sich oftmals in kurzen Luftsprüngen zeigte zum   Abschluss eines Musikstückes.

Es war eine frohe Lebensbejahende Stimmung in der Kirche zu spüren, die es leicht machte, auch als Atheistin, die Musik zu genießen.

Das Programm war sehr abwechslungsreich, international und wechselte zwischen ernst und Fröhlichkeit.

Gezielt wurden auch Komponistinnen ins Programm aufgenommen. 
Meist hört man von Komponisten und kennt auch Komponisten. Komponistinnen, könnte man meinen, werden größtenteils immer noch ignoriert, wie zu Zeiten, als Frauen noch kaum Chancen hatten.

Melanie Bonis, eine französische Komponistin, wurde näher gebracht mit ihrem Werk „Dans sacrée,
Matilde Capuis, eine italienische Musikerin, sehr vielfältig,  mit „Leggendaper la notte di Natale“

Die Mischung der Musik machte das Konzert aktraktiv. Von ernst bis zum swingen einladend, als die Musik für Blechbläser von eben diesen gespielt wurde. 
 Ich habe mich über die Erlaubnis zum Fotografieren sehr gefreut, so dass ich eine recht umfangreiche Galerie anbieten kann.
Wichtig zu sagen ist noch:
Das Orchester ist eingebettet in einen Verein, der sich gegen Diskriminierung engagiert.
Alle aktiven Musiker, ob Profi oder Laie, arbeiten ehrenamtlich, so dass der Verein und somit das Orchester auf Spenden angewiesen sind. 

Hatte ich noch auf dem Hinweg die Befürchtung, mich nach dem Fotografieren in einer Kirche, in der musiziert wird, zu langweilen, fuhr ich, für mich überraschend, nach dem Konzert beschwingt nach Hause. 
Es war mehr als Musik. Es war lehrreich:
Eine Kirche, in der musiziert wird, in der Menschen Musik darbieten, in der ein Orchester spielt, das sich gegen Diskriminierung richtet, ist ein angenehmer Ort.

Ein Pfarrer, der nicht nur direkt zu Beginn Buddha zitiert und in der Folge eine Geschichte über Joseph, den neuen Helden, vorliest, der das Patriarchat beendet habe und dann seine Meinung kund tut, man bräuchte mehr Josephs in der heutigen Zeit, dann würde die Welt friedlicher, ergänzt die Zielsetzung des Orchesters Rainbow Symphony Cologne.

Wenn Sie spenden wollen, für einen Verein, der sich für ein friedliches Zusammenleben einsetzt und in dem Musiker sich ehrenamtlich engagieren nutzen Sie das Kontaktformular auf der Seite:
Kontaktformular

Mir scheint, es ist ein gutes Ziel, sich für ein friedliches Zusammenleben zu engagieren.

Nun wünsche ich Ihnen noch viel Vergnügen mit den Fotos und zwei kurzen Videos, in denen die Musik in kurzen Abschnitten zu hören ist.

Das z.T. relativ starke Wackeln des Videos bitte ich zu entschuldigen, es ist aus der freien Hand aufgenommen.




 
 
 
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